Satzung

Satzung des Vereins Trigeminusneuralgie Deutschland e.V.

       

Präambel:       „Die Trigeminusneuralgie ist eine der schmerzhaftesten

Nervenkrankheiten im Gesichtsbereich, die die

Menschheit je kennengelernt hat (Selbstmörder-Krankheit).

Um diesen betroffenen Menschen zu helfen, hat sich

am 13.06.2015 der Verein „Trigeminusneuralgie Deutschland“

gegründet.“

 

  • 1   Name, Sitz, Eintragung

 

  1. Der Verein führt den Namen „Trigeminusneuralgie Deutschland“ e.V. und soll ins Vereinsregister eingetragen werden.

 

  1. Der Sitz des Vereins ist Berlin. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

 

  • 2   Zweck, Aufgaben, Mittel

 

2.1. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige- und mildtätige Zwecke

im Sinne des §53 der Abgabenordnung auf den Gebieten der öffentlichen Gesundheitspflege und des

  • Gesundheitswesens. Die Aufgabe seiner Mitglieder ist es, Menschen die von dieser schrecklichen

Krankheit betroffenen sind im Alltag zu helfen um ihr Leiden zu lindern und somit die Lebensqualität zu erhöhen.

 

2.2   Zweck des Vereins ist es,

 

  1. a) die personellen- und materiellen Voraussetzungen durch seine ehrenamtlichen Mitglieder zu schaffen, mit denen die Gründung und Weiterentwicklung von Selbsthilfegruppen unterstützt werden, der Erfahrungsaustausch untereinander ermöglicht wird und Verbindungen zu anderen auf den Gebieten des Gesundheits- und Sozialwesens tätigen Personen, Gruppen und Einrichtungen gefördert wird. Diese Personen, Gruppen und Einrichtungen müssen ausschließlich steuerbegünstigte Körperschaften bzw. Körperschaften des öffentlichen Rechts sein und dürfen

ihnen überlassene Mittel nur für diese Zwecke verwenden.

 

  1. b) Öffentlichkeitsarbeit und Fortbildung im Sinne des § 2 Abs. 2a zu leisten, wobei durch

Veranstaltungen, Publikationen, Informations- und Kommunikationsvorhaben die an Sozial- und

Gesundheitsfragen Interessierten und Beschäftigten des Sozial- und Gesundheitswesens erreicht

werden sollen.

 

  1. c) Ziel der Öffentlichkeitsarbeit ist es, ein Verhalten in der Bevölkerung zu entwickeln und zu stärken,

das auf Gesundheitsförderung und selbstbestimmte Krankheits- und Problembewältigung zielt.

 

  1. d) der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

 

2.3. Die Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsmäßige Vereinszwecke verwandt werden.

Die Mitglieder dürfen in ihrer Eigenschaft als Mitglieder des Vereins keine Zuwendungen aus Mitteln

des Vereins erhalten. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd

sind, oder durch unverhältnismäßige hohe Vergütungen begünstigt werden.

 

2.4. Die zur Erreichung seines Zweckes erforderlichen Mittel erwirbt der Verein durch Mitglieds-

Beiträge, Sach- und Geldspenden, öffentliche Veranstaltungen und öffentliche Mittel.

Die Haupteinnahmequelle des Vereins sind die Mitgliedsbeiträge.

 

  • 3   Organe des Vereins

 

Organe des Vereins sind die Mitgliederversammlung und der Vorstand.

 

  • 4       Mitgliedschaft

 

4.1. Mitglied des Vereins kann jede natürliche- und juristische Person werden, die für die Ziele des Vereins tätig sein will. Der Antrag ist schriftlich an den Vorstand zu richten. Über die Annahme entscheidet der Vorstand. Eine Ablehnung der Mitgliedschaft bedarf der Zustimmung der nächsten

Mitgliederversammlung. Die Mitglieder des Vereins sind verpflichtet Mitgliedsbeiträge zu entrichten und zwar im 1. Quartal des Kalenderjahres, d.h. zwischen dem 1. Januar und 31. März 25,00 Euro zu überweisen oder abbuchen zu lassen.

 

4.2. Die Mitgliedschaft endet durch Tod, Austritt oder Ausschluss. Der Austritt ist dem Vorstand

drei Monate vor dem Ende des Kalenderjahres schriftlich zu erklären.

 

4.3. Über den Ausschluss eines Mitglieds bzw. die Ablehnung einer Mitgliedschaft entscheidet die

Mitgliederversammlung mit 2/3 Mehrheit auf Antrag des Vorstandes oder auf Antrag von mindestens

einem Zehntel der Mitglieder. Gründe dafür sind z.B. schädigendes Verhalten und Beitragsschulden.

 

  • 5   Vorstand

 

5.1. Der Vorstand besteht aus mindestens drei Personen. Der Vorstand ist berechtigt, einen Geschäftsführer zum Zwecke der Abwicklung der laufenden Geschäfte des Vereins und sämtlicher

organisatorischer- und technischer Aufgaben zu bestellen.

 

Der Verein wird durch mindestens 2 Vorstandsmitglieder gemeinsam vertreten.

 

5.2. Die Wahl der Vorstandsmitglieder erfolgt auf fünf Jahre. Der Vorstand bleibt bis zur Wahl eines neuen Vorstandes im Amt. Wiederwahl ist möglich. Vorstandsmitglieder können vor Ende der regulären Amtszeit mit einer ¾ Mehrheit der Mitgliederversammlung abgewählt werden.

 

5.3. Der Vorstand entscheidet mit einfacher Mehrheit.

 

5.4. Der Vorstand wird ermächtigt Satzungsänderungen vorzunehmen, wenn dies vom

Registergericht oder Finanzamt verlangt wird.

 

  • 6   Mitgliederversammlung

 

6.1. Die Mitgliederversammlung ist zuständig für die Festlegung der Mitgliedsbeiträge

 

6.2. Beschlussfassung über grundsätzliche Angelegenheiten des Vereins und Bestimmung

der Richtlinien für die Vorstandsarbeit.

 

6.3. Wahl und Abberufung der Mitglieder des Vorstands.

 

6.4. Beschlussfassung über Änderung der Satzung und über die Auflösung des Vereins.

 

6.5. Wahl von zwei oder mehr Kassenprüferinnen/ Kassenprüfern für jeweils zwei Jahre.

Die Mitgliederversammlung kann auch beschließen, eine externe Einrichtung mit der Prüfung

zu beauftragen.

 

6.6. Der Vorstand beruft die Mitgliederversammlung schriftlich unter Einhaltung einer Frist von

vier Wochen und unter Bekanntgabe der Tagesordnung mindestens einmal jährlich ein.

 

Eine Mitgliederversammlung ist einzuberufen, wenn diese von mindestens 1/10 der

Vereinsmitglieder schriftlich beantragt wird.

 

6.7. Natürliche- und juristische Personen haben je eine Stimme.

 

6.8. Jede ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Anzahl

der erschienenen Mitglieder beschlussfähig.

 

6.9. Die Mitgliederversammlung fasst ihre Beschlüsse mit einfacher Mehrheit der Stimmen der erschienenen Mitglieder, es sei denn, das Gesetz oder die Satzung schreiben eine andere Stimmenmehrheit vor. Beschlüsse über Satzungsänderungen erfordern eine Mehrheit von 2/3 der

in der Mitgliederversammlung anwesenden Mitglieder. Die beabsichtigte Satzungsänderung muss den Mitgliedern in der Einladung mitgeteilt worden sein.

 

6.10. Die Wahl der Vorstandsmitglieder erfolgt geheim, wenn ein Mitglied dies beantragt.

Bei Wahlen ist der Kandidat gewählt, der die absolute Mehrheit der abgegebenen Stimmen erhält.

Erreicht keiner der Kandidaten im ersten Wahlgang die erforderliche Mehrheit, ist ein zweiter Wahlgang durchzuführen. Im zweiten Wahlgang ist der Kandidat gewählt, der die meisten Stimmen

auf sich vereint.

 

6.11. Über jede Mitgliederversammlung wird ein Protokoll angefertigt, in dem der Wortlaut der Beschlüsse der Mitgliederversammlung festgehalten ist. Das Protokoll ist vom Versammlungsleiter

und vom Schriftführer zu unterzeichnen.

 

  • 7   Beirat

 

Der Verein kann durch Beschluss der Mitgliederversammlung oder des Vorstandes Beiräte berufen.

Die Beiräte sollen Empfehlungen zur Verwirklichung der Ziele des Vereins erarbeiten. Der Vorstand

soll bei seinen Entscheidungen die Empfehlungen des Beirats berücksichtigen.

 

  • 8   Auflösung des Vereins

 

8.1. Die Auflösung des Vereins kann nur von der Mitgliederversammlung mit 2/3 Mehrheit beschlossen werden. Der Antrag hierzu muss auf der Einladung mitgeteilt werden.

 

8.2. Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des

Vereins an eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder eine andere steuerbegünstigte Körperschaft, zwecks Verwendung für mildtätige Zwecke im Sinne des §53 der Abgabenordnung.

Die Ausschüttung des Vermögens an die Vereinsmitglieder ist ausgeschlossen.

 

Stand: 19. Juni 2016

 

Der Vorstand

 

Norbert Jaitzig             Wilhelm Küches                Evelin Abé                 Kerstin Küches

 

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